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Bösechat

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On 07.09.2020
Last modified:07.09.2020

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Wohlwollend betrachtete er ihre zierliche Gestalt, die doch an den richtigen Stellen ihre Rundungen hatten. Ihr langes Haar floss über ihren Rücken und umspielte ihre Schultern.

Ja, sie war schön, hatte in diesem Moment etwas Engelhaftes an sich, das sie fast unberührbar machte. Er war stolz, dass sie sich gerade ihm schenkte.

Er stand auf und trat hinter sie. Sie spürte seine Wärme, seine Nähe und hätte sich gern an ihn geschmiegt. Doch eine leise Stimme in ihr sagte ihr, dass das jetzt nicht angebracht wäre.

Sie wusste, er würde sie nun wieder körperlich in Besitz nehmen, dabei ihren Geist fesseln. Lass dich einfach fallen, so wie du das immer machst.

Nichts konnte sie nun von ihrem Fühlen mehr ablenken und nur das Wissen, dass er bei ihr war, gab ihr Halt und die Stärke, sich auf das einzulassen, was da auf sie zukommen mochte.

Er löste sich von ihr und sie lauschte auf die Geräusche um sich. Er kam wieder zu ihr und seine warme Hand legte sich zwischen ihre Schulterblätter, spielte kurz mit einer Strähne ihres langen Haares und streichelte dann über die Linie ihrer Wirbelsäule bis hinab zu ihren Lenden.

Dann legte sich etwas Eiskaltes um ihren Körper, so dass sie erschrocken Luft holte und dem ausweichen wollte. Sofort fröstelte sie. Sie konzentrierte sich auf das Gefühl, das die kalten Kettenglieder in ihr auslösten.

Noch war sie nicht gefesselt und doch tauchte sie bereits jetzt in diese ihre besondere Welt der Sinne und der Sinnlichkeit ein.

Und um ihre Unnachgiebigkeit noch zu betonen, werde ich sie nicht einfach mit Karabinerhaken verbinden, sondern Teil für Teil mit kleinen Schlössern versehen, zu deren Schlüssel nur ich Zugriff habe.

Nun schlug ihr Herz heftiger. Mit Staunen spürte sie, wie sie diese Situation erregte. Er nahm nun diese Kette, die er zuvor über ihren Körper hatte wandern lassen, und verband sie mit dem Ring an einer ihrer Handmanschetten.

Unbarmherzig wurde ihr Arm nun nach oben gezogen und sie hörte das Klicken, als er die Kette am Deckenhaken befestigte.

Genauso verfuhr er mit ihrem anderen Arm und schon jetzt war sie ihm ausgeliefert, konnte nicht mehr weg. Mit ihren Händen suchte sie Halt an den Ketten, die sich über ihr spannten.

Sie ergriff sie und war erstaunt, dass es doch eher kleine Kettenglieder waren. Doch sie wusste auch, dass ihr Herr ein Ästhet war.

Schwere Ketten hätten nicht zu ihr gepasst, hätten wahrscheinlich ihren zierlichen Körper erschlagen. Wieder hörte sie das Klirren von Ketten.

Er bedeutete ihr, die Beine zu spreizen, und kettete auch diese an die Haken an den Wänden. So stand sie nun, nackt, wehrlos, fest gespannt und gehalten durch seine Ketten.

Er hatte sich zurückgezogen. Sie ahnte, dass er irgendwo hier im Zimmer war, um sie zu beobachten. Sie wartete und dabei begannen ihre Gedanken zu kreisen.

Schon begann sie, ihr Zeitgefühl zu verlieren, so dass sie in eine Art Schwebezustand geriet, in dem sich alles Sein nur noch auf ihr Fühlen konzentrierte.

Wie lange stand sie nun schon so? Waren es Sekunden? Sie wusste es nicht mehr und es wurde auch unwichtig.

Noch immer umfassten ihre Finger die Ketten über ihr. Sie fühlte die Kettenglieder, den harten, kalten Stahl, der sich durch ihre Berührung langsam erwärmte, sie damit wärmte und ihr den Funken der Leidenschaft entzündete.

Glied für Glied fesselten und bannten sie sie an diesen Augenblick. Glied für Glied auch befreite sie von den Fesseln, die ihr das tägliche Leben, all die Verpflichtungen und die Erwartungen anderer an sie angelegt hatten.

Sie fühlte sich frei und in diesem weiten Gefühl öffnete sich die Knospe ihrer Liebe zu ihrem Herrn wieder ein Stückchen weiter.

Aus diesem tiefen Gefühl heraus löste sich eine Träne aus ihren Augen und versickerte in der Seide der Augenbinde.

Nun konnte nichts und niemand ihr noch etwas anhaben. Er gab ihr die Stärke, sich dem zu stellen, was immer er nun von ihr fordern würde.

Er gab ihr die Kraft, sich zu geben, ganz zu geben und zu fühlen, dass durch ihre Hingabe auch die seine an sie möglich wurde. Es war ein Wochenende wie so viele andere auch.

Diese suchte ich unter anderem auch in guten Chats in einer einschlägigen Community. Ich spürte in ihren Ausführungen, wie unsicher sie sich ihrer selbst ist, dabei aber bereits Schritte gehen wollte, die in meinen Augen viel zu verfrüht sind.

Sie beschrieb ihr Fühlen als Stückwerk, so als wäre sie im Moment nicht vollkommen, weil sie vieles für sich noch nicht sehen und erkennen konnte.

Ich sprach lange mit ihr und fand ein schönes Gleichnis:. Unser Leben ist wie ein riesiges Puzzle. Schon von Geburt an sind alle Teile vorhanden.

Vollkommen durcheinander und scheinbar chaotisch — aber eben doch da. Um tatsächlich ein Gesamtbild in seiner wunderschönen Vollständigkeit erhalten zu können, muss man beim Puzzeln eine ganz bestimmte Reihenfolge einhalten, denn man kann Teile nicht zusammensetzen, deren Vorderseite man nicht sieht.

Der erste Schritt ist das Umdrehen aller Teile. Man macht jedes Teilchen sichtbar und wirft einen ersten Blick darauf. So auch im Leben eines jeden.

Man entdeckt diese Puzzleteile in sich selbst und dieses Entdecken, dieses Erspüren entspricht der ersten Sichtung. Man macht sich immer mehr mit ihnen vertraut und sondiert, welche Teile wichtig sind, zu welchem Bereich sie gehören, wo es eventuell seinen Platz im Leben finden kann.

Wenn ich die vielen Teile eines Puzzles vor mir auf dem Tisch liegen habe, beginne ich, diese zu sortieren.

Da sind Randteile, die dem Ganzen einen Rahmen geben, aber das Bild ist auch gegliedert in Bildabschnitte, denen sich die Teile zuordnen lassen.

Erst dann kann ich anfangen, nach und nach die teile zusammenzusetzen. Das Wunderbare ist, dass tatsächlich immer nur zwei benachbarte Teile zusammengehören.

Fügt man sie zusammen, bilden sie eine fast nahtlose Einheit. Wackelt es, und sei es auch nur ein winziges bisschen, dann ist es eben das falsche Teil und ich muss weitersuchen.

So ist es auch im Leben, vor allem aber bei der Partnersuche. Und nun beginnt das Puzzeln. Ist auch nur eine Kleinigkeit nicht stimmig, muss ich weitersuchen, auch wenn es mühsam ist und vielleicht für ein Weilchen nicht erfolgversprechend.

Wenn zwei Menschen sich finden wollen, dann haben beide diesen Anspruch und suchen das ergänzende Gegenstück. Nun aber zurück zu meiner Chatbekanntschaft.

Ich machte ihr klar, dass es keinen Sinn mache, Schritt drei vor Schritt eins zu gehen. Sie kann nur experimentieren, wenn sie noch nicht alle Teile ihres Soseins sichtbar gemacht hat.

Und bekanntlich können Experimente auch maximal danebengehen. Je mehr sie sich selbst entdeckt, umso genauer wird das Bild ihres Ichs für sie sichtbar werden und damit ihr Anspruch klarer und differenzierter.

Nur mal eben mit dem Gedanken zu spielen, dass es reizvoll sein könnte, sich jemandem zu unterwerfen, macht noch keine wahrhafte Sklavin oder Sub.

Sicher kann so Wunschdenken entstehen, doch vor die Realität gestellt brechen dann ganz schnell auch Welten zusammen.

Man muss sich selbst die Zeit geben, Geduld mit sich selbst habe, um wirklich ausloten zu können, was dem eigenen ich entspricht und was man lieber gar nicht erst ausprobieren sollte.

Schon vor etwas längerer Zeit entstanden und nach einer wahren Begebenheit erzählt. Noch heute bekomme ich bei meinen Erinnerungen eine Gänsehaut ….

Sturmwolken fegten über den Himmel. Über ihnen türmten sich bereits erste grauviolette, goldumrandete Wolken, die sich immer mehr zusammenballten und ihnen zeigten, dass Petrus ihnen Blitz und Donner schicken würde.

Noch vor wenigen Minuten waren sie im Hotelzimmer, wo er eine bezaubernde kleine Suite gebucht hatte und in der er sie vor zwei Tagen empfing.

Dazu passende Strümpfe und Schuhe. Dieses tiefrote Kleid zeichnete durch seinen körpernah gehaltenen Schnitt ihre Figur nach und reichte ihr bis über die Knie.

In seiner Schlichtheit sah es elegant aus. Sie wusste, dass er dieses Kleid an ihr mochte und gehorchte ohne zu fragen. Sie war sich seiner Blicke bewusst und in einem Anflug von Koketterie streichelte sie noch einmal verführerisch so über ihre Beine, als wollte sie das zarte Material unter ihren Fingern glätten.

Unter gesenkten Lidern bemerkte sie sein Lächeln, doch er sagte nichts, sondern betrachtete sie nur weiter. Dann nahm sie das Kleid vom Bügel und streifte es über.

Ganz langsam zog er den Zipper nach oben und der Stoff des Kleides schmiegte sich an sie und hüllte sie ein. Für einen Moment noch verweilten seine Finger in ihrem Nacken und sie erschauderte unter seinem Griff.

Nur widerwillig löste sie sich von ihm, um in ihre hochhackigen Riemchensandaletten zu schlüpfen. Sie richtete sich auf und sah zu ihm, sah seinen anerkennenden Blick.

Es war schwül und drückend. Der Tag neigte sich langsam dem Ende zu. Am Abend zuvor waren sie bei einem Stammtisch mit Gleichgesinnten ganz in der Nähe des Hotels, wo sie eine Freundin von ihr trafen, mit der sie angeregt diskutierten und einen sehr unterhaltsamen Abend verbrachten.

Für sie war es das erste Mal, dass sie bei einer solchen Veranstaltung anwesend sein konnte und sie genoss es, die Menschen dort zu beobachten und zu sehen, wie sie selbst auf andere wirkte.

Sie amüsierte sich, als einer der anwesenden Herren ihre intensiv beobachtenden Blicke zu missdeuten schien und begann, mit ihr zu flirten.

Doch sie gehörte nur ihrem Herrn, an dessen Seite sie jetzt lief. Sie bemerkte, dass sie auch heute den Weg zu dieser kleinen, gemütlichen Kneipe einschlugen.

Der Wind blies nun heftiger und zerrte an ihren Haaren. Jeden Moment konnte das Gewitter losbrechen und sie beschleunigten ihre Schritte. Erstes Donnergrollen grummelte in der Ferne.

Sie mussten sich beeilen, wenn sie noch trocken ankommen wollten. Er fasste sie an der Hand und zog sie mit sich.

Sie musste lachen, war in einer ganz ausgelassenen Stimmung, denn sie war einfach glücklich, an seiner Seite zu sein.

Ein Schauder überlief sie, als die kalten Tropfen ihre nackte Haut trafen. Auch er musste lachen. Endlich waren sie da und betraten das Lokal. Wände und Einrichtung waren in dunklen Rottönen gehalten, die mit dem warmen Holz der Tische und des Tresens harmonierten.

Tief hängende Lampen und Kerzen auf den Tischen verbreiteten gedämpftes Licht. Eine Treppe führte nach oben auf eine Empore, wo die Gäste ebenfalls Platz nehmen konnten.

Der Schankraum war lang und schmal, fast wie ein breiter Gang, so dass sich die lederbezogenen Sitzgarnituren und Tische an die Wände zu schmiegen schienen.

Während er für sie beide Getränke bei dem jungen, fast noch knabenhaften Kellner bestellte, sah sie sich näher um.

Das Pärchen unterhielt sich und sah nur kurz zu ihnen herüber, als sie Platz nahmen. Sie waren in ihre Speisekarten vertieft. Sicher waren es einfach zwei Freundinnen, die dem Alleinsein entfliehen wollten und einen netten Abend in einer Umgebung, in der sie sich ungezwungen unterhalten konnten, erleben wollten.

Der Tisch neben ihnen war leer. Der Mann an ihrer Seite achtete nicht darauf. Er sah sie an und mit einer Hand spielte er mit einer Strähne ihres langen Haares.

Sie trank einen Schluck und spürte die wohltuende Kühle durch ihren Körper rieseln. Die Hand ihres Herrn ruhte nun an ihrem Halsansatz, dort, wo er ihren Puls spüren konnte, und in einer zärtlichen Geste neigte sie ihren Kopf zur Seite und schmiegte ihre Wange an seine Hand.

Sie genoss diese Berührung und sah dabei zu den beiden Mädchen ihr gegenüber. Sie hatten scheinbar gewählt und ihre Speisekarten auf den leeren Nachbartisch gelegt.

Sie unterhielten sich und der Blick des molligen Mädchens traf den ihren. Sie fühlte sich wohl und entspannt und in ihren Mundwinkeln spielte ein sanftes Lächeln.

Sie war sich der Hand ihres Herrn sehr bewusst, die nun in Richtung ihres Nackens gewandert war. Plötzlich erstarrte sie, wagte es nicht mehr, Luft zu holen.

Ihre Unterhaltung stockte, ja brach mitten im Satz ab. Ihr Gesicht begann zu glühen. Sicher war es nun ebenso rot wie ihr Kleid.

Was tat er da nur? Aber sie irrte, er konnte es sehr gut. Sie spürte seinen Blick auf ihr, fühlte, mit welch subtiler Freude er nun abwartete, wie sie reagieren würde.

Ihr Blick war starr auf das Glas vor ihr gerichtet und sie wagte es nicht, aufzublicken. Sie hatte das Gefühl, ein jeder in diesem Lokal müsse nun auf sie schauen und würde sie in ihrer unzüchtigen Fastnacktheit sehen.

Das Herz schlug ihr heftig bis zum Hals. Am liebsten wäre sie aufgesprungen und hätte sich irgendwo versteckt oder wenigstens ihr Kleid wieder gerichtet.

Doch das war natürlich nicht möglich. Sie musste ihrem Herrn vertrauen, war seiner Gnade nun vollends ausgeliefert.

Diese Art des Ausgeliefertseins war ihr absolut neu. So sehr, wie es sie erschreckte, so sehr spürte sie auch die Erregung, die sich in ihr ausbreitete.

Die Hand ihres Herrn ruhte sanft auf der Haut ihres Rückens. Sie fühlte seine Wärme und seine Nähe beruhigte sie. Er würde sie niemals öffentlich kompromittieren.

Es kam keiner, um sie des Lokales zu verweisen und die Menschen um sie herum schienen viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt zu sein.

Nur das Pärchen neben ihnen hatte offensichtlich etwas bemerkt. Sie wagte einen Blick zu ihnen und sah den Mann schmunzeln.

Wissend schaute er sie an und nahm dann seine Partnerin fest in den Arm. Ich habe diesen Platz hier ganz bewusst für uns beide gewählt, meine Kleine.

Erstaunt sah sie ihn an. Sie glaubte ihm. Sie war da eher noch unerfahren. Der Daumen ihres Herrn malte nun kleine Kreise auf ihre Haut und sie erschauderte innerlich.

Wollte er etwa noch weiter gehen? Noch hielt er sich ruhig, sodass ihr Blick zu den beiden Mädchen gegenüber wanderte.

Die schmalere von beiden hatte ihr noch immer den Rücken zugekehrt und redete gestikulierend auf ihre Freundin ein, die nicht bei der Sache zu sein schien.

Das mollige Mädchen mit dem Puppengesicht sah sie an, schien offensichtlich von ihrem Anblick fasziniert und wandte sich ertappt mit rotem Gesicht ihrer Tischpartnerin zu, als sie spürte, dass ihr Blick bemerkt wurde.

Sie entspannte sich nun und ein Schmunzeln stahl sich in ihre Mundwinkel. Nur einen winzigen Moment irritierte sie dieser Gedanke, dann betrachtete sie wieder die Menschen.

Der junge Kellner kam wieder an ihren Tisch und sah sie irritiert an, so, als spüre er, dass etwas ganz und gar nicht so war, wie er es von gesitteten Gästen gewohnt war.

Ihr Herr erneuerte die Bestellung. Wahrscheinlich sieht sie noch nicht einmal, was du mit mir machst, und auf der anderen Seite sagen ihr ihre guten Manieren, dass sie da nicht hinsehen sollte.

Es kann ja durchaus sein, dass jetzt Fantasien in ihr geweckt werden, die irgendwann einmal gelebt werden wollen, wenn sie ihr bewusst werden. Ein Pärchen mittleren Alters trat in ihr Blickfeld und setzte sich an den freien Tisch ihnen schräg gegenüber.

Die Frau setzte sich geziert hin und ihr Mann nahm nach ihr Platz am Tisch. Sie hatten sich chic gemacht, sicher hatten sie einen Anlass, der sie in das Lokal führte.

Ganz langsam legte er diese frei, schob einfach den Stoff des Kleides auf ihre Oberarme. Ihr Pulsschlag hatte sich wieder etwas beschleunigt, doch die Schockreaktion blieb aus.

Wieder trat der Kellner an den Tisch und fragte nach dem Befinden und den Wünschen. Doch sie brauchten nichts. So ging er weiter an den Tisch der Eheleute, die ihre Getränke bestellten.

Der Blick des Ehemannes kreuzte sich mit dem ihren. Sie lächelte ihn an, was ihn sichtbar irritierte. Schmunzelnd bemerkte sie, dass er seine Augen nicht von ihrer nun nackten Schulter nehmen konnte.

Seine Frau sprach ihn an, wohl schon zum wiederholten Male, denn er zuckte zusammen und wandte sich schuldbewusst seiner Gattin zu. Er musste ebenfalls lachen.

Es machte ihnen inzwischen wirklich Vergnügen, die Leute so herauszufordern. Hast du gesehen, wie empört sie mich angeschaut hat? Sie scheint ihm meinen Anblick nicht zu gönnen.

Sie hatte kurzentschlossen die Speisekarte genommen und wie ein aufgeschlagenes Buch auf den Tisch gestellt, damit ihm die Sicht auf jede andere Weiblichkeit des Lokales verwehrt blieb.

Und wie zur Bestätigung sah der Mann hinter der Karte ganz flüchtig noch einmal zu ihr. Doch das konnte er sich nicht anmerken lassen.

Auch der Blick des molligen Mädchens ruhte wieder auf ihr. Ihre braunen Reh-Augen hatten einen fast schon sehnsüchtigen Ausdruck. Ihr Herr legte nun noch ihre andere Schulter frei, sodass sie jetzt wirklich fürchten musste, dass ihr das Kleid abstürzt.

Doch er legte seine Hand hinten auf den Stoff, so dass er nicht weiter rutschen konnte. Sie spürte Blicke auf sich ruhen.

Das Pärchen, das ihr Herr ebenfalls als Dom-dev-Pärchen eingestuft hatte, betrachtete sie beide interessiert und schien sich gut zu amüsieren.

Er nahm seine Partnerin einfach fest in seine Arme, um mit ihr in einen tiefen Kuss zu versinken. Der Ehemann schien resigniert zu haben.

Er versteckte sich nun zusammen mit seiner Gattin hinter der aufgerichteten Karte. Vielleicht gab ihnen das ja das Gefühl der Abgeschiedenheit.

Doch sie wusste, dass sich zumindest im Kopf dieses Mannes einige Rädchen in Bewegung gesetzt hatten. Die beiden neben ihnen hatten sich nun wieder voneinander gelöst und bezahlten ihre Rechnung.

Sie erhoben sich und im Hinausgehen nickten sie ihnen lächelnd zum Abschied zu. Aber geschockt hast du mich am Anfang schon.

Der Gewitterguss hatte die Schwüle weggespült und die Luft war kühl und angenehm. Die Wolken begannen sich zu verziehen und ein klarer Sternenhimmel öffnete sich über ihnen.

Arm in Arm gingen sie langsam zurück zum Hotel und sie wusste, dass sie dieses rote Kleid nie wieder ohne den Gedanken an diesen zauberhaften Abend anziehen konnte.

Menschen begegnen einander, gehen aneinander vorbei, tauschen vielleicht einen Blick, vielleicht auch mal das ein oder andere Wort. Doch dann gibt es da auch Menschen, die mich innehalten lassen, bei denen ich verweile, Menschen, die mich neugierig machen und mit denen ich mich gern austausche und Zeit verbringen möchte.

Daraus können Freundschaften wachsen. Und dann begegnet man DEM Menschen, der es vermag, ein Strahlen in die Augen zu zaubern, der das Herz wie bei einem Teenager beim ersten Date zum Flattern bringt, der wie ein Magnet auf mich wirkt und nicht wieder loslässt.

Erste Berührungen finden statt, mental, intellektuell. Blicke, Gesten, Worte, die die Seele berühren und mich fesseln.

In diesem Moment bin ich bereit, mehr zuzulassen, weiteren Entwicklungen Raum und Zeit zu geben. Seitdem ich von dieser Frucht probiert habe, kann ich mir eine Beziehung ohne die Ergänzung meiner devoten Seele nicht mehr vorstellen.

Aber das allein reicht mir nicht aus, denn in mir vereinen sich sowohl die Frau, die auf dem gleichen Level wie der Partner durchaus auch einmal diskutieren möchte, ohne dass sofort der Herr und Meister mich zum Schweigen bringt.

Sie möchte als Frau in ihrer Gesamtheit wahrgenommen werden. Mit mir als Frau ist Alltag und Beruf lebbar.

Und nur, wenn sie sich angekommen fühlt, kann ich auch die Devota in mir zulassen, weil sie die Stabilität braucht, die die Akzeptanz der Frau ihr gibt.

Durch das nun mögliche Machtgefälle und das zusätzlich enorme Vertrauen, dass ich meinem Herrn gegenüber aufbaue, erlebt die gesamte Beziehung eine wunderbare Steigerung.

Ebenso sehe ich natürlich den Mann an meiner Seite bzw. Nur auf der Partnerebene wäre es wie ein fast passendes Puzzleteil. Mit Deiner Telefontastatur hast du die volle Kontrolle über den Telefonchat.

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Es werden weder Gebühren pro Minute noch einmalige gebühren von uns erhoben. Wenn du eine Telefonflatrate bei deinem Mobilfunk- oder Festnetzprovider hast dann kostet dich auch die Einwahl normalerweise nichts.

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Ihr bekommt dann eine Kostenansage von Seite eures jeweiligen Mobilfunk oder Festnetzanbieters zu hören. Wenn Ihr eine Ansage hört, dann enstehen euch die dort angegeben Kosten.

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3 Antworten

  1. Ket sagt:

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